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KALKULATION FÜR FOTOGRAFIE & KREATIVE

Fotografie und kreative Projekte richtig kalkulieren

Der Termin vor Ort ist oft nur der sichtbare Teil eines kreativen Auftrags. Auswahl, Nachbearbeitung, Korrekturen und Archivierung bestimmen mit, ob ein Paketpreis zu deiner tatsächlichen Arbeitszeit passt.

DEIN ANPASSBARES RECHENBEISPIEL

Probiere deine Annahmen aus.

Diese Beispiele sind keine erhobenen Branchenwerte. Dein bestehender Entwurf wird erst durch eine ausdrückliche Übernahme ersetzt.

€ / Std.
45 %
5 %Beispiel: Verwaltung und Akquise mitdenken100 %
Alle verwendeten Annahmen ansehen
  • 35 Wochenstunden, 6 Wochen Urlaub, 2 Wochen Ausfall; Feiertage nicht zusätzlich abgezogen.
  • 790 € Fixkosten pro Monat; 8 % umsatzabhängige Kosten.
  • 500 € Kranken-/Pflegeversicherung, 300 € Altersvorsorge pro Monat.
  • 1.800 € privater Bedarf und 200 € Sparziel pro Monat.
  • Grundtarif 2026, 6.000 € zusätzliche steuerliche Abzüge pro Jahr; keine Kirchensteuer; keine Gewerbesteuer.
  • Kein Darlehen, keine zusätzlichen Umsätze, keine Umsatzsteuer-Zahlungsströme.

Aufnahmezeit und gesamte Projektzeit unterscheiden

Für ein Shooting gehören Briefing, Vorbereitung, Anfahrt, Aufbau, Aufnahme, Auswahl und Nachbearbeitung in dieselbe Zeitkalkulation. Bei Gestaltungsaufträgen erfüllen Recherche, Entwürfe, Abstimmung und Reinzeichnung dieselbe Funktion. Erstelle eine kurze Liste der Arbeitsschritte und addiere die Stunden. Ein Paketpreis geteilt durch die reine Terminzeit überschätzt den effektiven Stundenwert. Der Angebotscheck verwendet deshalb den gesamten eigenen Zeitaufwand, den du für diesen Auftrag einträgst.

Technik und Archiv sind laufende Aufgaben

Kamera, Computer, Speicher und Datensicherung benötigen nicht nur eine Anfangsinvestition. Wartung, Software, Archivspeicher und spätere Ersatzanschaffungen gehören ebenfalls in deine Planung. Trenne einmalige Auszahlungen von laufenden Kosten und nicht zahlungswirksamer Abschreibung. Ein bereits vorhandenes Gerät kostet beim Start möglicherweise kein neues Geld, kann aber später ersetzt werden müssen. Der Rechner leitet solche Ersatztermine nicht selbst ab; du bestimmst die Kosten- und Pufferannahmen.

Fremdleistungen dem richtigen Auftrag zuordnen

Studioanmietung, Assistenz, Visagistik, Druck und besondere Requisiten lassen sich als direkte Projektkosten erfassen. Allgemeine Studiomiete oder dauerhaft genutzte Software sind dagegen eher Teil deiner Fixkosten. Vergleiche Aufträge anhand derselben Zuordnung, damit ihre Ergebnisse aussagekräftig bleiben. Nutzungsrechte und Leistungsumfang beeinflussen den Preis ebenfalls. Der Rechner kalkuliert wirtschaftliche Beträge, bestimmt aber weder angemessene Lizenzbedingungen noch den rechtlichen Umfang übertragener Rechte.

Korrekturschleifen verändern die Kalkulation

Ein zunächst rentabel wirkender Auftrag kann durch zusätzliche Bearbeitung deutlich an Stundenwert verlieren. Teste deshalb neben deinem geplanten Aufwand einen Fall mit weiteren Korrekturen oder zusätzlicher Nachbearbeitung. Für die Jahresplanung brauchst du außerdem Zeit für Portfolio, Akquise und Weiterentwicklung. Eine volle Kalenderwoche bedeutet nicht automatisch eine volle abrechenbare Woche. Nutze eine realistische Auslastung und prüfe, ob saisonale Auftragsschwankungen einen zusätzlichen Liquiditätspuffer erfordern.

Häufige Fragen

Wie berechne ich einen Preis für ein Shootingpaket?

Trage den Paketpreis als Angebotspreis ein und erfasse den gesamten Aufwand einschließlich Auswahl und Nachbearbeitung. Ergänze direkt zugehörige Kosten wie Studio oder Assistenz.

Ist eine mögliche Künstlersozialversicherung enthalten?

Eine automatische Prüfung ist nicht enthalten. Trage deine tatsächlichen beziehungsweise erwarteten Beiträge als eigene Angaben ein.

Rechenweg und Grundlagen

Die Beispiele verwenden das offen beschriebene Planungsmodell 2026. Ausgaben und Preise sind eigene Beispielannahmen.

Formeln, Grenzen und amtliche Steuerquellen ↗Existenzgründungsportal: Finanzplan erstellen ↗

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