Preise verändern den Deckungsbeitrag
Bei 100 € bisherigem Preis und 20 € variablen Kosten bleiben 80 € je Verkauf. Steigt der Preis auf 110 €, bleiben bei denselben Kosten 90 €. Für denselben gesamten Beitrag reichen rechnerisch 80 / 90 der bisherigen Verkäufe. Das entspricht rund 11,1 % weniger Absatz. Für ganze Einheiten wird der erforderliche Absatz aufgerundet.
Die Rechnung setzt unveränderte Qualität, Stückkosten und Fixkosten voraus. Sie sagt nicht vorher, wie deine Kundschaft reagiert. Besonders bei Rabatten ist der verbleibende Beitrag entscheidend: Ein Preisnachlass trifft den Preis, während viele Kosten je Auftrag bestehen bleiben.
Was passiert bei einer Preissenkung?
Wenn der neue Preis niedriger ist, brauchst du bei positivem Stückbeitrag mehr Absatz, um denselben Beitrag zu erzielen. Liegt einer der Preise auf oder unter den variablen Kosten, ist dieser Vergleich nicht tragfähig. Nutze dann zuerst den Gewinnschwellenrechner, um die grundlegende Kostenstruktur zu prüfen.
Gewinnschwelle prüfen ↗Häufige Fragen
Sagt das Ergebnis voraus, wie viele Kunden bleiben?
Nein. Es ist eine rechnerische Grenze bei unveränderten Stück- und Fixkosten, keine Absatzprognose.
Warum werden die benötigten Verkäufe aufgerundet?
Ganze Einheiten können nicht anteilig verkauft werden. Für teilbare Arbeitsstunden ist zusätzlich der ungerundete Wert sichtbar.
Modell und Quellenstand: 24.10.2026. Mit KI-Unterstützung aufbereitet. Herausgeber und Entwicklung: Benjamin Noack, BigBen Solutions.